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Rotisserie

Für Quereinsteiger und Grillneulinge eine kleine Definition/Beschreibung. Als Rotisserie wird ein motorisierter Drehspieß bezeichnet, der sich ohne ständiges Beisein des Grillmeisters dreht. Der Vorteil dabei ist, dass auch das gewünschte Tempo selbstständig bestimmt werden kann. Andererseits kann der Begriff auch für ein französisches Restaurant stehen, bei dem die Fleischgerichte direkt vor den Augen der Gäste zubereitet werden. Die einfachste Definition/Beschreibung für das Wort ist jedoch, das Grillgut, dass vom Drehspieß kommt.
Der Drehspieß wurde vor über 500 Jahren erstmals in einem französischen Kochbuch des 14. Jahrhunderts entdeckt. Damals wurde er noch von Hand gedreht und direkt über dem Feuer angebracht. Vor allem ganze Schweine oder Geflügel wurden damals auf ihm zubereitet. Die Vorteile eines automatischen Spießes konnten erst ab dem 19. Jahrhundert genossen werden, als er anfangs noch mit Dampfantrieb und später dann mit Elektromotor betrieben wurde.
Wenn Sie bereits einen geeigneten Aufsatz haben, stellt sich nur noch eine Frage. Wie genau grillt man an dieser Rotisserie eigentlich? Aber auch das ist schnell erklärt. Ein wichtiger Faktor ist die Fleischauswahl. Für diese Grillmethode eignen sich vor allem dickere Fleischstücke, ein Braten oder ein Hähnchen wären ideal. Nachdem Sie Ihre Fleischauswahl getroffen haben, wird es auf den Spieß gesteckt, welcher dann am Grill angebracht wird. Dabei sind die Vorteile eines Kugelgrills mit ausreichend Platz nicht von der Hand zu weisen. Bei der Platzierung der Kohle muss man darauf achten, sie gleichmäßig an den Seiten aufzuschichten. Da das Grillgut verbrennen könnte, wenn die Hitzequelle direkt unter dem Fleisch liegt. Empfehlenswert ist auch eine Auffangschale, welcher in der Mitte unter dem Drehspieß platziert wird, damit der Grill nicht durch beispielsweise herabtropfendes Fett verunreinigt wird.
So viel zum Kohlegrill, aber auch auf gasbetriebenen Grills ist das Grillen auf diese Art möglich. Dafür müssen Sie lediglich darauf verzichten, den mittleren Brenner zu benutzen, um die seitliche Hitzezufuhr sicherzustellen. Wobei es Modelle mit speziellen Rotisserie-Brennern auf Deutsch auch "Heckbrenner" gibt, die sich deutlich besser eignen. Bei diesen wird im Inneren des Grills eine gewisse Art Umluft erzeugt, um ein gleichmäßigeres und insgesamt besseres Ergebnis zu gewährleisten. Dabei muss man allerdings darauf achten, dass die Drehrichtung der Rotisserie stimmt. Das Fleisch sollte sich nämlich nach oben hin vom Brenner wegdrehen, so Tropfen Wasser und Fett weniger ab und machen das Gegrillte saftiger.


Wer das Angrillen dieses Jahr also etwas abwechslungsreicher gestalten möchte ist mit einem Drehspieß sicher gut beraten, denn Gerichte wie Spießbraten, Brathähnchen oder auch Gans werden so unwiderstehlich saftig und lecker.
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