Kugelgrill 

Der Name des Kugelgrills ist Programm. Hierbei handelt es sich um einen Grill, welcher sowohl mit Kohle als auch mit Gas betrieben werden kann. Seinen Namen hat er durch seine Form, denn der Grillbehälter, bestehend aus der Grillauflage und einem Deckel, hat die Form einer Kugel.
Erfunden wurde diese Art des Grills 1952 von George Stephen. Er baute den Kugelgrill zunächst in der Form einer Boje. Im Laufe der Zeit wurden Verbesserungen vorgenommen, um beispielsweise die Sicherheit besser gewährleisten zu können.

Später gründete George Stephen innerhalb der Firma seines Vaters Weber Brothers Metal Works eine Abteilung für Grills. Als Stephen Ende der 50er Jahre Eigentümer der Firma wurde, benannte er diese in Weber-Stephen Products Co. um - der Grundstein der noch heute bekannten Firma.
Der Grill besteht aus einem kugelförmigen Kessel und einem Gestell aus drei oder vier Beinen, auf dem der Kessel montiert ist. Am Boden des Kessels befindet sich eine Belüftung, welche einstellbar ist. Außerdem befinden sich im unteren Teil ein Kohlerost und etwas weiter oben ein Grillrost. Wird der Grill nicht mit Kohle, sondern mit Gas betrieben, sind an der Stelle des Kohlerost eine oder zwei ringförmige Öffnungen für den Gasbrenner, auch dieser ist wie die Belüftung für die das Feuer der Kohle einstellbar.

Der wesentliche und offensichtliche Unterschied zu offenen Grills ist der Deckel. Dieser bietet die Möglichkeit des indirekten Grillens. Lebensmittel auf dem Grill werden nicht direkt durch die Glut gegart, sondern durch die reflektierenden Wärmeströmungen und die heiße Luft, welche durch den Deckel erst entstehen können. Dieses Prinzip ähnelt einem Umluftofen.
Der größte Vorteil eines Kugelgrills ist ganz klar durch den Aufbau und die Funktionsweise, dass man in sowohl wie einen herkömmlichen offenen Grill zum direkten Grillen, aber auch mit dem geschlossenen Deckel zum indirekten Grillen nutzen kann. Ein weiterer Pluspunkt, den der Deckel bietet, ist die optimale Hitzeverteilung im Inneren. Möchte man lieber direkt Grillen, kann der Deckel aber auch durch die angebrachten Scharniere als Windschutz dienen. Geht die Kohle mal leer, ist dies auch kein Problem, denn durch das aufklappbare Grillrost kann diese jederzeit bequem nachgefüllt werden.

Die Vorteile überwiegen zwar deutlich, jedoch gibt es auch ein paar Nachteile, welche erwähnt werden sollten. Zum Einen ist das Grillrost zwar aufklappbar, jedoch in den meisten Fällen nicht höhenverstellbar. Zum Anderen benötigt der Grill durch die Art der Konstruktion auch einen großen Platz, um verstaut zu werden. Außerdem sind Kugelgrills in der Anschaffung meist teuerer als andere Grillarten.
Bevor man sich für einen Grill entscheidet, sollte man sich Gedanken darüber machen, welche Art von Befeuerung der Grill haben soll und welche Größe die Grillfläche haben muss. Empfehlenswert ist es auch, auf das passende Zubehör zu achten, damit das Grillerlebnis perfekt wird.
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